Gewisse Kreise werden mich bei diesem Thema einmal mehr des surrealistischen Mystizismus beschuldigen. Ich denke aber, ich hatte bereits durch meinen Höllentäler Tarot bewiesen, dass ich mich auch solchen Themen eher profan anzunähern verstehe. Aber warum muss das eigentlich immer sein? Ich lasse die Frage hier mal offen (sie scheint mir auch eher etwas für meinen Kunstfreund Milan von O. zu sein). Denn eigentlich geht es mir in diesem Beitrag darum, einen neuen Zyklus vorzustellen, der genau diesen Namen trägt: Roter Mond. Woher der kommt, wird bei der Betrachtung der Bilder direkt offensichtlich. Zugeben muss ich, dass die Idee für diesen Zyklus zwar von mir stammt, sie aber auf einem Bildzitat beruht. Für die Erschaffung der Serie habe ich mich frank und frei an einem der heute als klassisch geltenden Werke von Wassily Kandinsky bedient. Ich gehe davon aus, dass dies kein Diebstahl sondern ein Zitat unter Verbeugung vor den großen Verdiensten dieses Künstlers für die Moderne ist. (Wer weiß, welches Werk ich zitiere, bekommt eine druckfähige Kopie der Originaldabei des Beitragsbildes von mir geschenkt – einfach beim mir melden: kytom@posteo.de). Und mehr mag ich heute zum Thema Mond auch nicht schreiben – die wissenschaftliche, schöngeistige und mystische Literatur zum Thema fühlt Regal um Regal. Ich denke, ich kann wenig Neues dazu beitragen – nur meine zitatgesättigten Bilder.
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Lilith am Beginn aller Tage
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Herrin des roten Mondes
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Mondgeflüster
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Finger weg, guter Mond
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Blutmond über den Schlachthäusern von Chicago
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Der Hahnenmann auf der Suche nach dem Mond
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Bild oben: Roter Mond über KI-Gräbern.
Zugabe für Fira, Enya, Oswin und Syrrrl:

Der dunkle Zauberer von Berl’Kast
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Musikvorschlag zu den Bildern: Helge Lien & Knut Hem: Hummingbird (2018) [Hatte ich schon mal empfohlen – aber es paßt einfach zu gut zu den Bildern von heute…]
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