Geschützt: Blau ist keine warme Farbe
Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Der erste wirklich warme Südwestwind des Jahres hat unlängst die chilenische Schauspielerin und Tänzerin Andrea Lagos gleichsam in mein Atelier ‚geweht‘. Ich habe mich lange mit ihr unterhalten. Sie hat eine der interessantesten Familiengeschichte, die ich je gehört habe. Einige ihrer Vorfahren sind deutschen Juden, die Ende der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts vor dem […]Read Post ›
Man hat mir signalisiert, ich sei viel zu textlastig … für einen Fotoblog. Also zumindest heute mal nur einige wenige Bilder. Praktisch kommentarlos. Tausend Dank an mein Modell Kathy! Vorfreude Begrenzter Erfolg Fundstück Ein anderer Weg
Endlich hatte ich die Gelegenheit, mir die dritte (und wohl letzte) Staffel der stilbildenden Fernsehserie Twin Peaks anzuschauen. Sie trägt, so jedenfalls mein Eindruck, wieder deutlich stärker die Handschrift von David Lynch. Szenerien, Kameraführung und Bildaufbau erinnern an Filme wie Lost Highway und Mulholland Drive. Auch diese Staffel stellt das Unheimliche in den Mittelpunkt, ist […]Read Post ›
Kürzlich waren befreundete Wissenschaftler an mich herangetreten und hatten gefragt, ob ich Interesse hätte, die fotografische Dokumentation für ein Forschungsprojekt zum Thema, „Körper in Ekstase“ (so lese ich es jedenfalls) zu übernehmen. Auf diese Idee für diese Kooperation hatte sie offenbar mein Bild Tanztrance 2 gebracht, das ich für eine von ihnen herausgegebene Anthologie (Rausch […]Read Post ›
Anfang der neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begründeten die beiden ersten Staffeln der Fernsehserie Twin Peaks (die dritte Staffel folgte, ein Novum in der Fernsehgeschichte, mit 25 Jahren Abstand im vergangenen Jahr) das moderne Mystery-Genre innerhalb des großen literarischen Feldes des Phantastischen. Dieses Genre trägt seinen Namen zurecht, nimmt es doch die Tradition der mittelalterlichen […]Read Post ›
In der gleichnamigen dystopischen Erzählung des jüngst verstorbenen Autors Harlan Ellison aus dem Jahre 1972 geht es um eine Gesellschaft, in der Pünktlichkeit die wichtigste Tugend, ja die höchste Pflicht aller ihrer Mitglieder ist. Der Protagonist Harlekin ist das letzte widerständige Subjekt, das einfach nicht in der Lage oder nicht Willens ist, sich an das […]Read Post ›
Als Überschrift für diesen Beitrag verwende ich eine in ihrem Kontext durchaus tief schürfende Zeile aus der Ballade The Lady of Shalott von Alfred Lord Tennyson (aus der Mitte des 19. Jahrhunderts). Den meisten aus meiner Generation ist das Werk spätestens seit der Vertonung durch Loreena McKennitt geläufig. Im Gedicht geht es um Einsamkeit und […]Read Post ›
Dies ist von Außen betrachtet ein höchst unscheinbarer Band, aber er hat es in sich. Vilém Flusser: Für eine Philosophie der Fotografie Im Jahre 1983 ist in der Reihe „Edition Flusser“ des Verlags „European Photography“ (Göttingen) ein theoretisches Essay erschienen, in dem der Medienphilosoph Vilém Flusser in geradezu hellsichtiger Weise die Bedeutung der Fotografie an […]Read Post ›
Glücklicherweise war Milan in den letzten beiden Wochen noch hier. So konnten wir unsere Experimente fortsetzen – er vor, ich hinter der Kamera (meistens jedenfalls). Ein Thema unserer Sitzungen war der fotografische Einsatz von Masken. Wir wollten uns dabei, nicht zuletzt durch ironische Brechung, von einigen Klischees verabschieden, wie man sie in der traditionellen Fotografie […]Read Post ›