Wir sind Borg

Heute beginne ich ausnahmsweise mit einer Anmerkung zu meinem (wie es neudeutsch wohl heißt) workflow: Normalerweise gehört der Mai zu meinen produktivsten Monaten – nicht nur, was das florale Werk angeht. Dieser Mai war anders. In den ersten drei Wochen habe ich aus mehreren Gründen gar nichts ‚auf den Bildschirm bekommen‘. Ich wollte den Monat schon abschreiben, da stellte sich ganz am Monatsende doch noch eine produktive Phase ein. So kommt es, dass ich hier kurz hintereinander gleich zwei Serien aus ganz aktuellen Mai-Bildern präsentieren kann.

Wie die vorangegangene Präsentation zur Torsonik arbeitet auch Wir sind Borg mit der Technik der Überblendung. Hier sind allerdings überwiegend mehr als zwei Bilder an der „Neuerschaffung einer Wirklichkeit“ (so heißt es im Surtuellen Manifest) beteiligt. Die Bezeichnung der Reihe erklärt sich zumindest für diejenigen von selbst, die mit der Welt der Science Fiction vertraut sind. Ich hatte den Begriff der Borg (von Cyborg) bereits in meinem Beitrag Transhumanistisches Delirium eingeführt. Bei der aktuellen Reihe hatte mich die bildliche Ästhetik der betreffenden, höchst populären Science Fiction-Serie zur Titelwahl angeregt. In den Details folgen die Bilder dabei selbstredend meinen eigenen Imaginationen … und der algorithmischen Logik meines Kunstrechners. Die Vermutung, ich würde durch diese Kollaboration selbst ein wenig zum (Cy-)Borg mutieren, weise ich allerdings zurück.

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Menetekel

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Die Verwandlung

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Uniplex 0016: Haus der Seile

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Aus den Schatten

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Blendwerk

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Matrilineare Versuchung

Bild oben: Wir sind Borg

Musiktipp zu den Bildern: TINGVALL TRIO: BIRDS (2023)

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