Der heutige Beitrag nimmt das Thema der bewaldeten Impressionen noch einmal auf. Nach 37 Regentagen in Folge ist die Stimmung allerdings etwas düsterer und dadurch vielleicht auch ein klein wenig mystischer. Und das, obwohl die Bilder Ende Juli entstanden sind. Sommerstimmung kommt da nicht auf. Ob diese extrem feuchte Wetterlage eher zufällig entstanden, nur El Niño zu verdanken oder ein (fast erwartbares) Ergebnis des Klimawandels ist, macht vom fotografischen Ergebnis her keinen Unterschied. Zumindest hier im Oldenburger Ammerland ist die Sommerstimmung eine durch und durch herbstliche. Immerhin heißt das aber auch: Man kann sich hineinträumen. Vielleicht sind die Träume dann ein wenig düsterer und drohender – aber zumindest für die Freundinnen und Freunde des Unheimlichen ist das ja durchaus ein Gewinn. Zu erwähnen ist noch, dass die Bilder gänzlich unbearbeitet sind. Sie wurden lediglich ‚in Form geschnitten‘, nicht aber digital verfremdet. Merkwürdige Effekte resultieren allein aus (vorsätzlichen) Unschärfen im fotografischen Prozess. Was einem halt so einfällt, wenn die Regentage lang sind…
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Picknick am Wegesrand
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Ruinen im Mottwald (Steven Erikson und seinem literarischen Werk gewidmet)
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Der wandernde Wald
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Der andere Elfenwald
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Im Glimmermoor
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Schatten aus Licht
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Bild oben: Schatten aus Licht (Ausschnitt)
Musiktipp zu den Bildern: Françoiz Breut: Vingt à trente mille jours (2000)
