Heute stelle ich einige ‚merkwürdige‘ Selbstbildnisse vor, die in den letzten Jahren entstanden sind. Nicht alle, aber die meisten davon stammen aus Corona-Zeiten. Ich denke, dies sieht man den Bildern an. Sie setzen aktuelle Gefühlslagen in bildliche Repräsentationen um, kehren also gleichsam das Innere nach außen. So wird durchaus rücksichtslos sichtbar, wie der Fotokünstler sich zum Zeitpunkt der digitalen Bearbeitung gerade fühlte… [Kurzkommentar Milan: Oh ha!] Alternativ könnten die Bilder auch als Ausdruck einer leicht verschobenen Selbstwahrnehmung gelesen werden. Die digitale Bearbeitung bietet ein ideales Werkzeug um das eine wie das andere sichtbar zu machen.
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Cowboy
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Sediment
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Das zweite Gesicht
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Faltenfrei dank Hyaluron
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Auf Wiedersehen
Bild oben: In Pans Labyrinth
Musiktipp zur Bilderserie: Anne Clark „hopeless cases“ (1987)
