Der Titel des Beitrag ist eine Anspielung auf Hölderlins Vorstellung einer „bleiernen Zeit“. Metaphorisch bezieht er sich auf die Verfestigung des alltäglichen – aber auch des künstlerischen – Lebens durch die Einschränkungen in der Corona-Krise. Unmittelbarer geht es um die Verwendung metallhaltiger Hintergründe (aus Ringen und Ösen), die hier die lichtbildnerische Ausgestaltung dominieren. Vielleicht werde ich dieses für mich ungewöhnliche Bildmaterial eines Tages noch für weitere ‚tiefe Bearbeitungen‘ von Portraits und Halbakten verwenden können. (Dank an N., die sich trotz eines epidemiologischen Restrisikos als Modell zur Verfügung gestellt hatte…)

EZN No. 223

EZN No. 162

EZN No. 348

EZN No. 200

EZN No. 133

EZN No. 243
Bild oben: Marktfrau aus Pesenaç (Ausschnitt)
Musik zu den Bildern: Metallica: The Unforgiven (mit einem narrativ wie bildästhetisch interessanten Video).
