Heute geht es um die Verwandlung des menschlichen Körpers in ein transgressives Objekt, das zwischen humaner Körperlichkeit und unbestimmter organischer Qualität changiert. Diese Art der Bearbeitung löst den Körper auf, ohne ihn, wie fotografisch vielfach üblich, transparent werden zu lassen. Er schmilzt nicht dahin, sondern wird fließend vermehrt. Die Körper behalten etwas von ihrer sinnlichen Dimension, ohne die übliche Plakativität des nackten Körpers aufzuweisen. Wenn man dies bearbeitungstechnisch auf die Spitze treibt, erhält man komplexe sphärische Objekte, bei denen die menschliche Grundgestalt nur noch zu erahnen ist (siehe den „badischen Golem“ oben). Programmatisch geht es um die Re-Konstruktion des menschlichen Körpers unter panorganischem Vorzeichen. Man kann dies als weitere Form der ‚Agonie des Realen‘ lesen – muss es aber nicht.

Transzendentale Meditation

China blue

Tambourmajor

Grünes Eis

Katzengold
Erster Nachtrag:

Im Korallenriff
