„Dissimulieren heißt fingieren, etwas, das man hat, nicht zu haben. Simulieren, heißt fingieren, etwas zu haben, das man nicht hat. Das eine verweist auf eine Präsenz, das andere auf eine Absenz. Doch die Sache ist noch komplizierter…“
(Jean Baudrillard: Agonie des Realen, S. 10)
Dieser Blogeintrag ist dem französischen Philosophen Jean Baudrillard (1929-2007) gewidmet. Ich persönlich denke, dass er einer der großen Mystiker des zwanzigsten Jahrhunderts war – und dass sein Werk so zu lesen ist. Aber diese Auffassung ist häretisch.
Weitere Kommentare sind hier entbehrlich. Der Titel des Buches, aus dem zitiert wurde, sagt alles: Agonie des Realen.

Die eiserne Zeit

Feuervogel [für Natja]

Die Borkenkäfer-Affäre

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Siamesische Zwillinge
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