Als Überschrift für diesen Beitrag verwende ich eine in ihrem Kontext durchaus tief schürfende Zeile aus der Ballade The Lady of Shalott von Alfred Lord Tennyson (aus der Mitte des 19. Jahrhunderts). Den meisten aus meiner Generation ist das Werk spätestens seit der Vertonung durch Loreena McKennitt geläufig. Im Gedicht geht es um Einsamkeit und Wagnis, Liebe und Magie, letztlich um ein aus tiefer Sehnsucht geborenes Scheitern zum Tode hin (das aber auch als Erfüllung einer Todessehnsucht gelesen werden kann). Die Ballade, die in der mythischen Zeit von König Artus’ Tafelrunde spielt, hat viele Bildende Künstler des 19. Jahrhunderts inspiriert – am bekanntesten ist sicherlich das gleichnamige Gemälde von John William Waterhouse.
Hier benutze ich die Zeile als Ausgangspunkt für einige fotografische Assoziationen zum Thema Vergänglichkeit. Offensichtlich (m)ein Novemberthema.

Sein und Zeit (2005)

Ende und Anfang (2017)

Alter Friedhof in Freiburg (2004)

Novemberwald (2010)

Namenlose Rose (2015)

Was bleibt? (2003)
Für Janne
(1950-2016)
